Der Natur- und Tierfotograf Levi Fitze kommt zu uns
Aufgewachsen auf einer Schweizer Ziegenalp, verbrachte der junge Ausserrhoder schon als Kind die meiste Zeit im Freien. Als Jugendlicher spezialisierte er sich zunehmend auf die einheimische Vogelwelt und engagierte sich über mehrere Jahre in der Jugendgruppe „Natrix“. In dieser intensiven Phase der Naturbeobachtung begann er damit, seine Erlebnisse und Sichtungen fotografisch zu dokumentieren.
International anerkannt
Seine aussergewöhnliche Perspektive und sein technisches Geschick brachten ihm bereits im Alter von 15 Jahren internationale Aufmerksamkeit ein. Levi gewann in der Folgezeit renommierte Preise der Branche. Zu seinen Auszeichnungen gehören Titel wie der Young Wildlife Photographer of the Year, Young Bird Photographer of the Year sowie Young Nature Photographer of the Year. Darüber hinaus wurde er als Schweizer Naturfotograf des Jahres und als National Geographic Newcomer of the Year geehrt.
Nach seiner erfolgreich absolvierten Ausbildung zum Fotofachmann traf Levi die Entscheidung, sich ganz der professionellen Naturfotografie und dem Dokumentarfilm zu widmen. Im Zentrum seines kreativen Schaffens stehen seither die Schweizer Alpen.

Levi investiert viel Zeit in seine Arbeit; oft harrt er wochenlang unter extremen Bedingungen in den Bergen aus, um scheue Wildtiere wie Luchse, Wölfe, Hermeline oder Raufusshühner in ihrem natürlichen Habitat zu fotografieren. Durch diese ausdauernde Beobachtung lernt er die Verhaltensweisen der Tiere tiefgehend zu verstehen. Zu seinen prägendsten Erlebnissen zählt er die Jagd eines Steinadlers oder Aufnahmen von Steinböcken unter dem alpinen Sternenhimmel.
Intime Einblicke
In seinen langfristig angelegten Fotoprojekten sowie in seinem ersten Kinodokumentarfilm "Die wilden Hühner" beleuchtet Levi die Überlebensstrategien der alpinen Fauna. Die Tierwelt im Hochgebirge ist extremen Temperaturschwankungen, steilem Gelände und Nahrungsmangel ausgesetzt. Levi dokumentiert, wie sich diese hochspezialisierten Überlebenskünstler durch Tarnung, Fellwechsel oder Winterschlaf an den harschen Lebensraum anpassen. Gleichzeitig thematisiert er in seinen persönlichen Geschichten die zunehmenden Herausforderungen und Konflikte im Zusammenleben zwischen Mensch und Wildtier. Als Fotograf schärft er damit den Blick für die Bedrohung und die Schönheit der Wildnis direkt vor unserer Haustür.